
Verlust…


Ich spüre keinen
Wind auf meiner Haut
kein Streicheln kann ich ahnen
leer bin ich, kalt und voller Wunden
selbst nach abertausend Liebesstunden
Verschenkt sich diese Stille Zeit?
deinen Schmerz doch kann ich spüren..
Stechend, brennend, kratzend kamen
bedingungslos in feinsten Stücken
füllen selbst die allertiefsten Lücken
Nur so tief wie deine Liebe dringt
und mir die Winde endlich wiederbringt…
© Amy Herzog
Woher kommt diese Stille
und sag mir was du schreibst
erzähl mir dein Geheimnis
komm sag warum du schweigst
Ich höre deine Stimme
doch das bist auch nicht du
komm sag mir was gemeint ist
dann hast du deine Ruh
© Amy Herzog
Treibt mich jeder Tag
durch seine eigene kleine Zeit,
über jeden Weg, ob steinig, ob weit.
Doch nichts. Nichts war je weit genug
auf meiner schier endlosen Strecke
des Wartens. Das Leben, der Sinn,
wie ich den Boden lecke, doch
wo nur, wo treibt’s mich hin?
© Amy Herzog
Als sei’s ein lauer Wind im Sommer
streift sanft mich deine Hand
und ich, ich Träume in den Wolken
doch schlief im grünsten Gras
als ich zum späten Abend dann
die Lieb‘ in deinen Augen las
Sind es Sterne, sind es Augen
kann ich deinem Traum denn glauben
sagst du nur „komm lass dich fallen“
und schenke dein Vertrauen
Vom Kusse unterm Sternenzelt
so wach bin ich verloren
doch führst du mich mit in deine Welt
wo du mich an den Händen hältst
in Seide mich bekleidest
durch die Nacht in deinen Traum
© Amy Herzog
Zum Einstieg mit einem Gedicht von Maccabros:
Der Drachenfels, so groß und mächtig,
wie er hoch oben einfach thront,
der Blick geht weit, über die Lande,
mit dem Er Deinen Aufstieg lohnt…
© Maccabros 15.02.2019
Zur Seite und zum Gedicht von Maccabros

Ausblick aus der Drachenfelsbahn.


Ausblick Siebengebirge

Der Rhein.

Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein, zwischen Königswinter und Bad Honnef.

Ruine Burg Drachenfels.


Die Ruine.

Was es in einem Loch einer alten Mauer zu entdecken gibt 🙂



Drachenfelsbahn.




Selbstverständlich gibt es dort auch echte Drachen, was dachtet ihr denn?


Ich hoffe die Bilder haben euch gefallen. 🙂
Bei Verwendung bitte ich um vorheriges Nachfragen und um eine Verlinkung zu diesem Beitrag. Danke.
Wie sehnsuchtsvoll dein Blick
zurück in Menschenmassen
doch keiner hört und keiner sieht
wenn du nur in die Leere fällst
Und hin und her und hin und her
als würdest du ein Kindlein suchen
bringt dir selbst dein Innerst fluchen
deine liebe nicht dort hin
© Amy Herzog
Habe es so lange schon vor gehabt…Lesen per Video…und werde es künftig häufiger tun. 🙂
Regen fällt in schwache Köpfe
Was ich sehe doch in bunt
Reicht die Hoffnung allen Tagen
Und wenn nicht, tu Lüge kund
Nummeriert schon bald zur Hälfte
Kommt es nur dem Drittel gleich
Muss ich dennoch auf die Straßen
Bin im Bett doch eh nicht reich
Schlafen kann ich ehrlich nicht
Schon seit die Hoffnung weiter flieht
Und wie die Angst steht sie im Buche
Wer nur mit seinen Augen sieht
Wer erkennt denn noch die Liebe
Wo der Regen längst zerstört
Nur das Wahr‘ an sechzehn Tagen
Hat mein Leben aufgehört
© Amy Herzog
Ein neues Bild fand ich, fand mich
wie ein Moment der Freude
flüsternd in Gedanken – dich
und riss mich doch in Stücke
Atme weder ein noch aus
wie Blut drückt durch die Kehle
und starr‘ ich mich zum Spiegel ein
weil ich dein Herz noch fühle
Fand ich zwischen tausend Welten
eines nur, doch war allein
und war es Freude, wahrhaft Freude
schmecktest du wie süßer Wein
© Amy Herzog
Leise wird es nur bei Nacht
wenn mein Schweigen spricht
weiße Haare, blaue Lippen
die am letzten Tropfen nippen
doch du hörst es nicht
Regen fällt nur in der Nacht
auch wenn kein Wort entspringt
lautes Klirren, tausend Scherben
die am Boden einsam Sterben
doch du siehst sie nicht
Träume reisen nur bei Nacht
der Schweiß gen Himmel steigt
leere Räume, eng die Schlinge
wie ich um mein Leben ringe
doch mein Mund verschweigt
© Amy Herzog
Ewigkeiten sind vergangen,
Nebelschwaden ziehen vorbei,
und die Seele liegt in Ketten,
wann nur bin ich endlich frei?
Ist die Kehle fast vertrocknet,
und ich sah ein Leben zieh‘n,
welches ich nie leben würde,
also begann ich zu flieh‘n.
Auf der Suche nach der Sonne,
war ich fast schon endlich da?
doch das Leben rannte hinten,
und schlussendlich ist es nah.
(C) Amy Herzog

…?
Minuten ziehen sich wie Stunden,
dort wo Momente nie vergehen,
die Ängste laufen dabei schneller,
zudem sie auch von hinten sehen.
(c) Amy Herzog
Mit Halbwissen am besten wissen,
das will jeder der noch steht,
schreckt zurück vor den Versionen,
von dem einen, der schon geht.
Der Tellerrand bleibt unbeachtet,
und Portionen sind zu klein,
leben nur in kleinsten Welten,
und ergötzen sich am Schein.
Doch den Zeigefinger draußen,
auf den einen, der da geht,
auf den Wegen durch die Wahrheit,
gegen jeden Wind der weht.
© Amy Herzog
Und ich vermisse dieses Leben,
welches Fremde mir einst nahm,
hämisch lachend über Herzen,
die fortan gebrochen warn.
Was mir bleibt ist eine Lehre,
und ein Weg entlang dem Fluss,
weg vom Bösen nur zur Liebe,
weil mein Herz dort leben muss.
Ohne Takt kann es nicht singen,
übertönt die Fremden nicht,
doch lachen sie nur ewig einsam,
und ich wandere zum Licht.
© Amy Herzog
Deine Berührung ist wie
die Vollendung meines Körpers
wie die Haut die mir fehlt
und das Ablegen meiner Maske
Pfeifender Wind aus meinem Mund
säuselt um deine Ohren
wie tausend Stimmen Hunger schreien
und dein Kuss meine Seele kühlt
Doch mein Fall in die tiefe Schwärze
Hände warten, Haare zittern
Tropfen vergehen, das Meer bleibt uns
und fällt in Wahrheit vertraut
Deine Berührung ist viel mehr
die Vollendung meiner ganzen Seele
und wie ich mit dir schwebe
so baden wir am Schluss vereint
© Amy Herzog
Täglich blickt man diesen Menschen,
in das Lügengleich‘ Gesicht,
doch mit diesem bleibt ein Leben,
bitter – (einsam) dies Gericht.
Lieber eine wahre Liebe,
wo der Kampf sich selbst gewinnt,
denn die Größe einer Wahrheit,
sieht man, wenn das Glück beginnt.
Liebe soll für immer das sein,
was zum Schluss die Hand mir reicht,
und sie bringt mir überhaupt nichts,
wenn sie falschen Fratzen gleicht.
© Amy Herzog
All die Herzen singen Lieder,
nur das meine singt nicht mehr,
niemals wird ein Lied erklingen,
die Verletzung ist zu schwer.
Niemand kann es je erretten,
tief am Grund des Meeres liegt,
tausend Tropfen meiner Tränen,
wie die Last die darauf wiegt.
Schwarze Zukunft ist Gewissheit,
diese Schlucht führt steil hinab,
scharfe Klingen jener Kanten,
schneiden mir die Seele ab.
© Amy Herzog
Tiefe Schnitte in der Seele,
aus dem Herzen tropft das Blut,
durch die Adern fließen Scherben,
und die Haut gleicht heißer Glut.
Auf der Erde eine Pfütze,
die das Missen noch vermag,
schreie dröhnen durch die Stille,
wonach niemand weiter fragt.
Nur die Liebe lebt im Herzen,
hoch hinauf gen Himmel steigt,
aus den Wunden werden Meere,
nur das Herz am Ende schweigt.
© Amy Herzog
Deine Haut ist mein Kleid
und mein Atem ist deine Luft,
die, wie sie um die Ohren tänzelt,
singt von Stille meinen Duft.
Und das knistern eines Astes,
der im Wald am Boden liegt,
der, wie des Kusses leiser Hall,
wie Sommerluft am Körper schmiegt.
Werden Tropfen meines Regens,
nur mit deinen für uns Meer,
das, wie es uns‘re Seelen reinigt,
wiegt die Stille umso mehr.
Nur des Feuers rote Flammen,
dass das Blut zum kochen bringt,
schwebt die Erde zu den Wolken,
ist mein Körper frei und sinkt.
In den Nächten uns‘rer Augen,
wirkt im Innern Malerei,
bis die Sonne will‘s erwecken,
bleiben übrig nur wir zwei.
© Amy Herzog

© Amy Herzog


Deine Schulter ist wie tragender Wind
der sanft an meinem Halse streift
mit deinem Kuss aus meinem Traum
der mich hier ganz und gar umgreift
Mein Blick fällt mit dem Regen tief
doch du bist es, mein Floß
so stürmisch wie die See auch ist
du lässt gewiss nicht los
Und du bist meine ganze Nacht
ein Windstoß aus den Lippen dringt
und ich, ich schließe meine Augen
so wie wir uns ganz nahe sind
© Amy Herzog
Mein Leben werd ich dir nun schenken,
denn du gibst darauf immer acht,
so wie der Mond trotz aller Wolken,
auch Nacht für Nacht über mich wacht.
Und heute wird es wieder dunkel,
doch ich schlaf sicher in dem Arm,
dort wo die Träume wirklich leben,
für immer hab ich es nun warm.
Die Wärme fließt durch alle Adern,
so sicher ist auch deine Haut,
du legst dich um mich wie ein Mantel,
der mit mir eine Zukunft baut.
© Amy Herzog
Wahre Liebe hier zu fühlen,
doch mein Herze glaubt es kaum,
denn die Lieb‘ an diesen Tagen,
ist sie wie der schönste Traum.
Wahre Liebe hier zu sehen,
all das, was du machst du tust,
mit dem Herzen aufzustehen,
und es durch die Straßen rufst.
Wahre Liebe hier zu hören,
wie sie durch die Gänge schleicht,
stets doch hinter meinen Hacken,
nie von meiner Seite weicht.
© Amy Herzog
Zwischen Tränen und den Träumen,
steht das Glück mit einem Schild,
hat für mich mit Müh‘ gezeichnet,
wie der Weg die Sehnsucht stillt.
Klar und deutlich steht geschrieben,
nur ein Wort, das alles kennt,
diesen Weg des Traums zu gehen,
wo das Wort sich handeln nennt.
Und mein Traum vom Glück bleibt übrig,
wie die Sehnsucht oben schwimmt,
treiben wir zwei Richtung Sonne,
die am Schluss die Tränen nimmt.
© Amy Herzog
Du bringst die Sonne in den Winter,
wenn du an meiner Seite bist,
ein Strahlen nur aus echtem Lachen,
zeigst du mir was die Liebe ist.
© Amy Herzog
Bei dir kann ich wieder lachen,
sein wer ich in Wahrheit bin,
mit der Aussicht auf die Wünsche,
macht die Zukunft einen Sinn.
© Amy Herzog
Frier‘ ich in den dunklen Straßen,
einsam durch die lange Nacht,
spiegelt nur das Licht des Mondes,
der die Schwärze sichtbar macht.
Warten durch die zähen Stunden,
die den Jahren ähnlich sind,
schreibt die Wahrheit nur Minuten,
sie verfliegen mit dem Wind.
Schmerz zieht bis in alle Lücken,
und sie sind mit Eis gefüllt,
so versteinern mich die Nächte,
nur mein Herze leise brüllt.
© Amy Herzog
Ich kann den Tod nicht aufhalten. Er ist auf jeden Fall auf dem Weg. Aber ich kann die (meine) Zeit – bis er da ist – zur schönsten aller Zeiten machen, jeden Augenblick davon. Sodass sich jeder Augenblick lohnt, auf den Tod zu warten.
Und so wart‘ und warte ich auf ganz, ganz viele Arten
ja auf all die vielen Arten, die bekannt sind zu warten
so als würd‘ ich mich mit diesem toten Leben
ganz einfach resignierend Richtung „Ziel“ begeben
Und während wir uns einfach gegenseitig belügen
und dann und wann schweigend herumbetrügen
ist das einzige, was uns dann noch wirklich bleibt
für all das was wir suchen viel zu wenig Zeit?
Doch plötzlich summt aus einer tiefen Ecke des Raumes
als sei’s das Liebeslied ganz am Ende des Traumes
ich springe auf wie aus dem Albtraum erschreckend
in Wahrheit doch nur du mit einer Nachricht erweckend:
Sag mal du? schreibst du… Willst du immer noch warten?
Du kennst doch nun die vielen seelenfressenden Arten:
Ich singe dir von nun an vor dem schlafen geh’n
und ich trage dich und halte dich – die Blätter weh’n.
© Amy Herzog
suche die Prosa in meiner Seele und
spucke Lyrik an kahl bleibende Wände
wühle mich gefühlt durch tausend Gassen
und frage mich wo die Wurzeln sind
die mich tragen, die mich fassen
und die Blätter die mich fliegen lassen
und sitze doch nur kalt und still
das ist es wohl was ich will
doch nein das ist es nicht, NEIN!
denn so bin ich doch nichts
nur einsam und allein
und meine Seele sucht
dann das Leben
(dann dich)
© Amy Herzog
Wolltest du einmal meine Sprache lesen,
dann würdest du meine Träume verstehen,
und würden dann meine Worte verstanden,
würden sie nicht mit dem Restwind verwehen.
Wolltest du einmal zu den Sternen blicken,
könntest du meine Fragen dort sehen,
sie strahlen und schreien bei Tag und Nacht,
doch möchtest du an ihnen nur vorbei gehen.
Wolltest du einmal meine Liebe hören,
und dich nicht verhüllen im Schweigen,
dann könnten wir mit den Träumen reisen,
und ich müsste sie nicht weiter beweinen.
© Amy Herzog (17.12.2015)
Ich suche nach der Prophezeiung,
in der sich noch mein Wunsch erfüllt,
doch all die Masken der Gesichter,
sie lassen meinen Wunsch verhüllt.
So treibe ich nur immer weiter,
bis tief in meine Einsamkeit,
und wird es dunkel und auch kälter,
dann merke ich die wahre Zeit.
Am Ende steht ein großer Spiegel,
und darin seh ich mein Gesicht,
ganz unverhüllt sind meine Wünsche,
weil es zu mir die Wahrheit spricht.
Und so find‘ ich die Prophezeiung,
die mir mein Blick niemals verschweigt,
und mit der Zeit, die ich noch habe,
mein Herz den Weg sich selber zeigt.
© Amy Herzog
Die Steine sind in meiner Wohnung,
doch Stück für Stück trägst du sie fort,
und immer wenn das Licht dann heller,
so lässt du noch ’ne Kerze dort.
Und leuchtest du mir meine Wege,
(die schönsten sind nie wirklich weit),
denn wenn am Ende eines fehlt dann,
bleibt da höchstens nur die Zeit.
Doch all die Zeiten voller Wärme,
bleibst du mit deinem Licht bei mir,
die Steine werden mehr zu Kerzen,
(das schönste sind am Ende wir).
© Amy Herzog
Zehn Gebete malen blaue Finger
Zwanzig werden Schwarz
Bin ich nicht in Zahl und Wort
Doch Regen malt die Antwort dort
Wo meine Wangen nass.
Keine Frage nur so ein Gefühl
Sind meine Finger kühl
So bin bin ich längst schon tot
Nur mein Name regnet auf Papier
Ich mein Herz wir stehen hier
Umarmen hier und liegen auf dem Tisch
Zähle doch von zehn zurück
Und Schlaf für immer ein
Nur du mein Herz tanzt weiter
Wo jedes Wort versinkt
Und doch viel näher als gedacht
Erfreut’s von oben, wie du lachst
Und endlos glücklich klingst
© Amy Herzog
Wie die Wärme einer Sonne,
die für mich auch immer scheint,
bleibt dein Licht an meiner Seite,
selbst wenn jede Wolke weint.
Wie das Wasser in der Erde,
suchst den Weg durch Stein und Sand,
und du schützt vor dem verdursten,
wo mein Herz die Sonne fand.
Mit den Händen einer Seele,
wäschst du stets mein Herze rein,
und wenn wir im Regen tanzen,
will ich nah der Sonne sein.
© Amy Herzog
keine Wände, keine Strände
unter Schutt begrabn’e Hände
Schmutz der Seele immer blind
dunkel-leer die Lichterketten
wohin kann ich mich nur retten
ohne Wort und ohne Wind
doch leb‘ ich weiter leiser
so küsst mich hier das Glück?
die Lippen blass und trocken
wollen doch mein Herz nur locken
leb‘ ich erst in tausend Wüsten
führt kein Weg zurück…
© Amy Herzog
Wie auf einem Friedhof ohne Tränen,
sind auch die Straßen spiegelglatt,
nur mein Blick zeigt stets die Leere,
weil doch niemand ein Bild von mir hat.
Und auf einem Spielplatz ohne Kinder,
quietschen seine Geister still umher,
bleibt ein echtes Lachen längst vergangen,
auch nach der Wahrheit fragt niemand mehr.
Doch so führt dieser (Lebens)Weg nur weiter,
durch all die matten Straßen dieser Stadt,
und mit der Wahrheit bleibe ich hier liegen,
weil die Antwort wählt ein leeres Blatt.
© Amy Herzog
„Das ist egal, lass einfach liegen“,
so sagt er und dann geht er fort,
doch was bleibt bin ich auf knien,
vereinsamt, nackt und ohne Wort.
Wie ein Kind verirrt im Garten,
gleicht dem Friedhof nur bei Nacht,
und so hinter Tür und Büschen,
fremd der Geist nur lauter lacht.
Und so grab‘ ich in der Hoffnung,
etwas Licht zu finden bald,
wie der Nacktheit zu entfliehen,
denn hier liegend ist mir kalt.
© Amy Herzog
Die Zuneigung braucht deine Seele,
denn ohne das verkümmert sie,
es ist der Antrieb deines Herzens,
und nur mit Leere lebt sie nie.
Und ist dein Herz ein mal in Liebe,
sucht und kämpft sich durch den Wald,
doch wirst du stets nur weggestoßen,
so schnell verlierst du deinen Halt.
Doch deine Seele wandert weiter,
bis etwas warmes zu dir kam,
so lehnst du dich mit deinem Herzen,
an diesen neuen warmen Arm.
© Amy Herzog
Eine neue Liebe wartet,
stets ein neues Herz sucht Heim,
ehrlich meint es diese Liebe,
denn das Herz kann eins nicht sein.
Ist es einsam fehlt die Nahrung,
braucht das Herz eins wie den Wind,
ist die Wärme dieser Antrieb,
wenn zwei Herzen zweisam sind.
Kann es lang und glücklich schlagen,
und die Seele ist daheim,
für das Leben unabdingbar,
ist die Lieb im Haus allein.
© Amy Herzog
Durch dich kann ich Träume sehen,
funkeln hell und strahlen weit,
in eine Zukunft voller Liebe,
Frohsinn, Glück und Zweisamkeit.
Wie der Himmel hier auf Erden,
Sonnenschein und Blumenduft,
alles was Jahrzehnte grau war,
blüht im Regen, schenkst du Luft.
Und wenn dann der Mond am Himmel,
tanzt mit tausend Sternen gar,
ruh ich träumend in den Armen,
und du machst die Träume wahr.
© Amy Herzog
Niemand kann mich hier noch halten,
ich flüchte mich ins Labyrinth,
die Klauen nehmen mich gefangen,
dort wo wir fest zusammen sind.
Bestimmst du über die Gefühle,
so sollt ich bloß ein Kunstwerk sein,
auch die Gedanken sind nicht sicher,
und bald schon sind wir ganz allein.
Und niemand kann mich hier noch halten,
so leg ich mich in deine Hand,
ich stehe kraftlos vor dem Abgrund,
bis ich in dir restlos verschwand.
© Amy Herzog
Flüchte in ein warmes Flüstern
werd dorthin getrieben
mit der Strömung kalten Blickes
wo nur meine Scherben blieben
Flüchte in die warmen Hände
soll den Weg erwählen
wie ein zeitloses Gemäuer
wo doch meine Scherben zählen
Flüchte in die warmen Arme
und die Lieb darf folgen
denn sie ist ein Berg aus Scherben
und die Lügen sind zu golden
© Amy Herzog